Aus Bambino wird…

…Signorino! Ein kleiner Signore sozusagen.

Seit Mitte Dezember gibt es ihn nun auch live und in Farbe, mit diversen Geräuschmodulen, die einem kleinen Nagetier ähneln und zauberhaften 3D Effekten. Mit stellenweise Bauchweh, viel Kuscheln, großen blauen Augen und schwarzen Haaren, die sich bei Feuchtigkeit zu hübschen, südländischen Locken verwandeln. Mit einem zuckersüßen Lächeln, Grübelfalten, vollen Lippen (Lieber Signorino, du kannst dich in 20 Jahre bei Oma und Mama für die Lippen bedanken!) und des Römers Imperatoren Nase.

Der ein oder andere Leser fragt sich nun: (Hallo Fine und Saxhida 🙋🏼‍♀️) War’s das Rizinusöl?

Und die Antwort ist: Soweit kamen wir gar nicht. Ich wollte es am nächsten Tag kaufen, aber innerhalb von 1,5h (ab Ankunft Krankenhaus) war der junge Mann da. Das war vielleicht eine Überraschung!

Um Mitternacht waren wir im Krankenhaus. Man wollte mich schon wieder heimschicken, aber das CTG läuft ja gut mit. Also schloss man mich an. Leichtes Lächeln der Hebamme auf den Lippen. Man konnte ihre Gedanken lesen. “Ach Mädchen, die paar Wehen, das wird nach Stunden noch schlimmer! Da fehlen noch 9cm bis der Muttermund offen ist und das daaaauert!” schien sie zu denken.

Guess what? Es dauerte eine Stunde und dann zogen wir in den Kreissaal um. Und tadaaa! Signorino war geboren. (Details erspare ich meinen Lesern…die Mamas, Papas, Ärzte und Hebammen wissen ja: Man schreit um sein Leben!)

Und da war er also: ein schreiendes Bündel voll Glück. Der Römer schnitt die Nabelschnur durch (ich nötigte ihn…) und badete den Kleinen (auch hier nötigte ich ihn…). Danach hielt er Signorino während ich versorgt wurde. Und das war der Moment, wo er sich unsterblich verliebte. Ich verliebte mich schon sehr viel früher als der kleine Mann auf meine Brust gelegt wurde.

(Wie es dann im Krankenhaus weiterging – kannste dir nicht ausdenken – dazu ein gesonderter Artikel)

Nun sind wir also daheim und machen das, was alle Eltern machen: Wir unterhalten uns über Ausscheidungen, Bauchweh, Babykotze, volle Windeln und halten uns mit “Schichtarbeit”* und viel Kaffee wach.

[*Schichtarbeit: Einer kriegt die Nachtschicht, der andere die Tagschicht… so kann jeder mal schlafen]

Die ersten zwei Wochen war ich mehr als limitiert. Die Geburtsverletzungen brauch(t)en Zeit und ich konnte kaum eine Minute stehen. Wieder was gelernt: Eine schnelle Geburt geht zwar schnell vorbei, aber die Verletzungen danach dienen wohl als ausgleichende Gerechtigkeit. Autsch!

Die ersten Tage und Wochen brachten in des Römers und meine Beziehung auch ein gehöriges Ungleichgewicht – der Schlafmangel und die Hormone taten ihr übriges. Aber langsam, langsam stabilisiert sich auch diese Phase wieder.

Es fühlte sich an wie eine Atlantiküberquerung im Segelboot – nur, dass keiner wusste wie man das Ding steuerte. Wenn das Meer spiegelglatt war, der Tag sonnig und der Himmel blau, war alles in Ordnung. Wir waren im Glücksrausch! „Wow, ist das einfach dieses Boot zu steuern. Ich weiß gar nicht, was die anderen Eltern haben.“

Aber Gewitterwolken im Form von Bauchweh, allgemeiner Unzufriedenheit oder „Leg mich bloß nicht ab – ich war 9 Monate in deinem Bauch und möchte den ganzen Tag auf deinem Arm sein“ zogen genauso schnell auf wie sie auch wieder verschwanden. Wir? Verzweifelt am Steuer des Schiffs, dass extrem hohe Wellen zu bewältigen hatte. Es stürmte, es regnete, wir drohten über Bord zu gehen und man wusste nicht, was man zu erst tun sollte.

Und nun? Es ist genauso wie vorher mit dem Kleinen, aber mit dem entscheidenden Unterschied, dass wir nicht bei jedem „drohenden Sturm“ komplett aus dem Häuschen geraten. Wir wissen: Okay, jetzt kommt eine schwierige Phase/Nacht/Stunde oder auch schwierige Tage. Arschbacken (entschuldigt den Ausdruck) zusammenkneifen und ab geht die Lutzi!

Man wächst mit seinen Aufgaben und gefühlt wachsen wir jeden Tag ein gutes Stück mehr. Man wird resistenter und vieles ist einem auch wirklich egal. (Vor der Geburt suchte ich jeden Tag nach 3-Zimmer-Wohnungen – jetzt bin ich froh, dass wir nur zwei Zimmer putzen, aufräumen und in Ordnung halten müssen; die Wege sind kurz und Signorino schläft eh auf/neben/bei uns)

Alles in allem sind wir sehr glücklich mit Signorino – er übertraf und übertrifft all unsere Vorstellungen und Erwartungen bei weitem.

Von finsteren Gedanken und Ungeduld

Und die Nerven liegen blank. Eine Woche über Termin. Ich habe keine Lust mehr. Ab heute wird jeden Tag im Krankenhaus kontrolliert.

Und ich habe alles durch: Ich hab dem Bambino gedroht, ich hab gebettelt, gefleht, geweint und gezetert. Doch es passiert nichts. 0,0. Nada. Niente.

Jeden Tag gehe ich auf Gewaltmärsche, trinke Tees und Pülverchen, mach Kniebeugen, putze wie eine Bekloppte, aber… keine Wehen, wenig, aber noch genug Fruchtwasser. Die Plazenta arbeitet ohne Probleme.

Wer mich versteht? Alle Mütter, die schon einmal über Termin gegangen sind. Und die meisten anderen Mütter.

Der Rest gibt dumme Tipps. Und ich kann es nicht mehr ertragen. Betroffen ist davon auch der Römer, der mir zur Geduld rät und sagt “Er kann das nachvollziehen.”

Nein, kannst du nicht. Denn du hast nicht seit Monaten Sodbrennen, egal was du isst, du schläfst tief und fest nachts und hast keine Probleme eine Schlafposition zu finden. Dich vertröstet man nicht jeden Tag. Du hast keine Probleme irgendwo am Körper Haare zu entfernen, du hast kein Nasenbluten, kein ständiges Rippentreten und auch keinen Drang ständig auf Toilettchen zu müssen.

Klar wird er gefragt, wann es soweit ist. Aber er ist nicht der Hauptakt, der ungeduldig daheim sitzt. Während meine Gebärmutter abgetastet wird und das äußerst schmerzhaft ist, sitzt er auf dem Stuhl und sucht in seinem Handy nach Winterjacken. Während ich nach Luft ringe bei kleinen Spaziergängen, läuft er locker flockig neben mir her. Während ich -wie es scheint- sämtliche Yoga Übungen durchturne um ein Paar Socken anzuziehen, ist er in 3 Minuten ausgehfertig.

Und dann tut es mir Leid, aber es tauchen finstere Gedanken auf wie “Es wäre besser gewesen nie schwanger geworden zu sein. Was hab ich mir eigentlich dabei gedacht? Es war doch alles gut so wie’s war! Warum tu ich mir das alles an?!”

Immer noch in der Warteposition. Die Farbgebung unterstreicht meine Laune.

#Blockiert

[Achtung! Hier wird sich kurz mal ausgekotzt. Wer heute einen happy peppy Tag hat, bitte weiterscrollen]

Der Andere wird blockiert. Ich habe nun wirklich keine Geduld mehr für tägliche Kommentare wie “Kann man ab dem ZY.12. nicht theoretisch einleiten?” Warum sollte man, wenn es medizinisch keinen Grund dafür gibt? Weil der Andere das besser findet?

Heute auch ein schöner Kommentar, bei dem ich ihm klar seine Grenzen aufgezeigt habe. Er schrieb: “…und Anfang Januar fahre ich dann in den Skiurlaub. Bis dahin wäre ich gerne Onkel.”

Man braucht eine Schwangere nicht mit solchen dummen Kommentaren belasten. Sie wird sich schon alleine ihre Gedanken machen. Keine Sorge!

Ich schrieb ihm klipp und klar, dass er blockiert wird, wenn noch ein Kommentar in diese Richtung kommt. Meine Nerven werden Tag um Tag dünner und ich habe keine Kapazitäten mehr für Leute, die fragen, wann es denn EEEENDLICH soweit ist.

Ich – hochschwanger, wartend. (Quelle: unbekannt)

Mommy Badass

Eine Spezies, die ich vorher nicht kannte: “Mommy Badass” – die harten Kerle (oder Kerlinnen, um es korrekt durchzugendern) unter den Muttis.

Mommy Badass ist in der Lage alles zu schaffen und zögert nicht darüber zu reden.

“Alsooooo, IIIIIICH…” So fangen typische Mommy Badass Monologe an. Dazu folgt nun ein zehnminütiger Monolog wie abgebrüht dieser Typus Mutter ist.

“…bin ja zwei Tage nach der Geburt direkt Kaffee trinken mit meinen Freundinnen gegangen. Da gibt’s dieses süße Café auf der anderen Seite der Stadt… und wir waren drei Stunden brunchen. Die Kleine hatte ich natürlich schon mit dabei. Sie war ja schon zwei Tage alt. 50 Minuten mit Bus und Bahn waren auch kein Problem. Ich hatte sie im Tragetuch und fühlte mich spitze.”

Ein kleiner Tipp von mir: Machen Sie jetzt nicht den Fehler, diese Spezies mit “Ahs” und “Ohs” zu füttern. Oder noch schlimmer, fragen Sie bitte nicht: “Aber warst du nicht im Wochenbett müde von der Geburt und voll mit Hormonen?” Ich habe es ausprobiert. Es empfiehlt sich nicht.

Frei nach dem Motto “Gib dem Affen Zucker…”, fütterte ich Mommy Badass mit dieser naiven Frage meinerseits. Es schien als hätte ich ihr nicht nur ein Würfelchen Zucker hingehalten, nein, eine ganze Zuckerrohr Plantage habe ich für sie abgeholzt. Das wurde mir aber erst später bewusst. Um nicht zu sagen: „…zu spät bewusst.“

“Aaaalso IIIICH…” , fing ihre Stimme wieder an aufzuheulen, “… hatte k-e-i-n-e-r-l-e-i Probleme. Meine Geburt dauerte ja nur zwei Stunden. Durch Globuli von meiner Hebamme war sie auch ü-b-e-r-h-a-u-p-t nicht schmerzhaft. Es war wie ein langer, ruhiger Fluss. Danach sind wir sofort heim und es lief super: Stillen klappte, das Baby schlief durch, es war und ist wie Urlaub.” erklärt Mommy Badass ausführlich.

“Wow, da warst du aber ein Glückspilz!” gebe ich zurück – ignorierend, dass ich dem Affen nicht nur Zucker gegeben habe, jetzt bewerfe ich ihn auch noch mit Bananen.

“Glückspilz? Also in MEEEEINEM Bekanntenkreis gab es eigentlich niemand, der sich so gehen lassen hat nach der Geburt. Sybille war nach 5 Tagen wieder beim Yoga und Mirella bereitete alles für die große Geburtstagsfeier ihres Mannes vor. 60 Gäste – es wurde extra eine Hütte in den Alpen gemietet. Nur Rachel war gestresst, da sie alles für den zweiwöchigen Dubai Urlaub packen musste. Die war vielleicht durch!” klärt mich Mommy Badass über die anderen Rudelmitglieder ihrer Spezies auf.

“Und was machst DU in deiner Wochenbettzeit? Wellnesurlaub zu dritt? Alles für Weihnachten dekorieren und Plätzchen backen? Eine neue Sprache lernen?” fragt Mommy Badass interessiert.

“Aaaaalso IIIICH..” beginne ich den Satz genauso theatralisch wie sie. “… wollte mich einfach nur an meine Mutterrolle gewöhnen und dem Baby und uns Zeit geben, damit wir uns kennen lernen. Viel kuscheln, schlafen, wann immer es geht, mich von meinem Mann bekochen lassen,… einfach ankommen.”

Mit dieser Aussage hatte Mommy Badass wohl nicht gerechnet. Ihre Gesichtszüge entgleisten.

“Aaaber…” begann sie den Satz. “hast du denn so gar nichts vor??!” fragte sie entsetzt.

“Doch, das habe ich dir doch gerade erklärt, was ich vorhabe. Aaaaalso IIIICH will meinem Körper, meinem Baby und mir Ruhe gönnen. Froh und dankbar für dieses Erlebnis, dass wir alle durchgestanden haben.” erkläre ich ruhig weiter.

Sie schweigt. Und räuspert sich.

“Naja, jede Mutter ist anders, richtig?” versucht sie die Stille zu durchbrechen.

“Richtig!” gebe ich aufmunternd zurück und tätschel ihre Schulter, die seit meiner ehrlichen Aussage nun deutlich hängt. “Aber super, was du alles geschafft hast. Ich bewundere dich!” sage ich, wohl wissend, dass das Wort “bewundern” bei ihr Hochgefühle auslöst.

Sie lächelt stolz und bedankt sich. Im winterlichen Sonnenlicht reflektiert ihr Concealer, der ihre tiefen Schatten unter den Augen abdeckt. Sie sieht aus wie ein müder Panda. Schnell setzt sie sich Sonnenbrille auf, streicht das perfekt geföhnte Haar aus dem Gesicht und verabschiedet sich. Wir drücken uns.

“Ach Mommy Badass. Man darf sich auch mal ausruhen! Das ist keine Schande.” möchte ich ihr zuflüstern. Doch da ist sie schon weg, denn sie muss die 1 1/2jährige von der Tagesmutter abholen um sie zum frühkindlichen Japanisch Unterricht zu bringen.

Selbst japanische Schneeaffen entspannen mit ihren Babys gerne in den warmen Onsen.

Löwenmamas und Freundschaften

„Wenn es um euch Kinder geht, wird eure Mama zu einer Löwin.“ sagte meine Mama vor vielen Jahren zu uns. Ich belächelte sie damals. Aber eigentlich hätte sie mich belächeln sollen wegen meiner Torheit.

Es fehlen nur noch wenige Tage, vielleicht auch noch 1-2 Wochen bis der Bambino uns, den Römer und mich , zu Eltern macht. Und ich merke, dass ich immer gereizter werde.

Jemand stößt aus Versehen auf dem noch leeren Weihnachtsmarkt gegen meinen Bauch, weil er nicht geguckt hat? Den knöpf ich mir vor und zwar lautstark. Früher ganz schüchternes Küken – heute angehende Löwenmama. Niemand stößt gegen meinen Bauch – auch nicht aus Versehen.

Das ist auch der Grund, warum ich öffentliche Plätze mittlerweile meide oder sie nur besuche, wenn kaum Menschen dort sind. Im Weihnachtstrubel haben alle Scheuklappen auf und gucken nicht. Nein, danke! Dann geh‘ ich lieber alleine auf einen langen Spaziergang oder bleibe daheim.

Das gleiche gilt für meine Privatsphäre: Ich ziehe mich immer mehr zurück und ertrage nur noch den Römer und einmal die Woche Turtle. Der Eine hat dafür vollstes Verständnis. Der invasive Andere nicht. „Was machst du am Wochenende?“ fragt er. „Ich bin zu Hause und ruhe mich aus. Ich schlafe kaum mehr als 2 Stunden und brauche meine Ruhe.“ ist meine ehrliche Antwort. „Ah, ok. Wollen wir was am Wochenende machen? Vielleicht auf den Weihnachtsmarkt?“ bohrt er nach und ignoriert offensichtlich alles, was ich davor geschrieben habe. „Nein, danke. Ich möchte wirklich meine Ruhe.“ antworte ich knapp. „Dann komm ich einfach bei dir vorbei, okay? Ich hab nämlich am Wochenende nichts zu tun.“ schreitet er mit Scheuklappen voran. „Ich möchte meine Ruhe und mich ausruhen. Aber danke für’s Angebot.“ versuche ich es ein letztes Mal. „Okay, kein Problem. Soll ich Kuchen mitbringen?“ antwortet er.

Ich ignoriere seine Nachrichten von nun an. Wer nicht verstehen will, der wird ignoriert. Meine Nerven sind dünn – sehr, sehr dünn.

Mit Ova schrieb ich heute auch – auch wegen dem Anderen: „Dann kann er sich wenigstens auf die Zeit im Wochenbett einstellen. Da wirst du auch keine Zeit für ihn haben. Da kann er tun, was er will. Jede Stunde, die du dir zum Ausruhen gönnen kannst, ist Gold wert. Und wer kein Verständnis für schwangere Frauen oder Frauen im Wochenbett hat, der hat Pech gehabt. Das kannst du ihm von mir stellvertretend so sagen. Es geht am Anfang in erster Linie um die Bedürfnisse von Mutter und Kind. Eine gute Freundschaft hält das aus.“ erklärt sie mir.

Ja, eine gute Freundschaft hält das aus.

Ein invasiver Freundeskreis

Ich freue mich sehr, wenn jemand Interesse an meiner Schwangerschaft und/oder an unserem Kind zeigt. Es bedeutet mir viel und zeigt mir, dass ich meinem Freundeskreis wichtig bin.

Jedoch bin ich ein Freund von Grenzen. Grenzen, die respektiert werden.

Fangen wir mit „dem Schlimmsten“ meines Freundeskreises an. Mr. Invasiv 2019 – alias „der Andere“. Er plant bereits zu welchen Kursen ER mit dem Bambino geht – von der Krabbelgruppe bis zum Babyschwimmen. Er riet mir zum Geburtsvorbereitungskurs und hat solange auf mich eingeredet bis ich mich genervt dafür anmeldete. Er gab an, dass ER, sobald es los geht, sofort informiert werden möchte, damit ER dann vor dem Kreissaal warten könne. Angesprochen auf seine Arbeit, gab er an, dass er sich dafür krank melden würde. „Geburtstermin XY passt mir nicht so gut. Da habe ich ein Seminar.“ sagte er. Ich schüttelte nur noch genervt den Kopf und fragte: „Aber entschuldige bitte, warum musst du denn dazu da sein?“ Prompt kam die Antwort: „Na, wenn ich dir was einkaufen soll oder so.“ Ich guckte etwas verwirrt und erwiderte: „Du weißt aber, dass ich verheiratet bin?“ Als ich dem Einen (übrigens die einzig normale Person in meinem Freundeskreis, wenn es um das Thema Schwangerschaft geht) davon erzählte, erwiderte er lachend: „Er weiß aber, dass er nicht der Vater ist?!“

Ich hab den Anderen sehr gerne – keine Frage. Angesprochen auf sein invasives Verhalten, gab er an, dass er nie eigene Kinder haben kann (aufgrund seiner sexuellen Orientierung) und sich deswegen natürlich umso lieber mit unserem Bambino beschäftigen will. Das finde ich toll und löblich.

Allerdings gibt es Grenzen. Eine davon wäre z.B., dass keiner meiner Freunde/Verwandten im Krankenhaus wartet bis ich entbunden habe. Das ist eine Sache zwischen den Eltern – also dem Römer und mir.

Heute setzte er dem ganzen die Krone auf. Ich jammerte, dass ich langsam keine Lust mehr habe schwanger zu sein (3 Stunden Schlaf, leichte Vorwehen, Rückenschmerzen, müde, energielos… you name it) und daraufhin kam zurück: „Mir würde es z.B. gut passen, wenn du entweder diesen Donnerstag oder Freitag entbindest. Da wäre ich anwesend.“ Na, das ist ja das wichtigste, dass der Andere anwesend ist…

Weiter geht es mit einer lieben Freundin aus der Heimat. Wir waren immer sehr verbunden miteinander. Durch meinen Umzug in ein anderes Bundesland, schrieben wir nur noch sporadisch miteinander und haben uns auch einige Zeit nicht mehr gesehen. Verbunden blieben wir natürlich trotzdem miteinander, allerdings nicht mehr so eng.

Sie freut sich sehr für uns, dass wir schon bald unseren kleinen Bambino in die Arme schließen können. Gestern schrieb sie mir: „Ich habe mit meinem Mann geredet. Wir würden euch so gerne ein paar Tage besuchen, wenn das Baby da ist.“ Ich freute mich sehr über ihre Zeilen und umso mehr, dass sie vorbeikommen wollen. Dabei dachte ich an Frühsommer oder Sommer, wenn wir einigermaßen „sattelfest“ als Eltern sind. Ich schrieb ihr wie sehr ich mich freue und das ich es toll finde, dass sie vorbeikommen wollen. „Momentan gibt es ein tolles Angebot für ein Hotel in eurer Nähe. Anfang Januar.“

Ääääh… unser Bambino ist noch nicht mal geboren. Wir wissen weder, ob es gesund ist, noch ob alles so glatt läuft wie wir uns das vorstellen. Auch als Eltern haben der Römer und ich keinerlei Erfahrung. Ich schrieb ihr – ehrlicherweise: „Ich dachte an Frühsommer oder Sommer, da wir dann 1. kein Neugeborenes mehr haben, sondern ein Baby, 2. das Wetter dazu einlädt nicht nur in der Wohnung zu sitzen und 3. wir gar nicht wissen, ob es gesund ist, wie es überhaupt mit Baby ist etc., etc.“ Sie las die Nachricht und schrieb: „Ach so, mein Mann meinte auch, man müsse euch mehr Zeit geben. Aber du wirkst so entspannt, da dachte ich mir, dass wir das Hotel gleich buchen können. Na gut, dann warten wir wohl noch.“

Ja, ich bin entspannt. Aber ich weiß auch nicht was auf uns zukommt. Und ich möchte erst, dass meine Eltern ihren Enkel kennen lernen bevor hier alle möglichen Freunde aus diversen Ländern anreisen. Ich möchte die Zeit als Familie genießen und nicht genervt und gestresst sein, weil ich ein drei Wochen altes Baby habe und gleichzeitig jemand hier ein „spaßiges Wochenende“ mit Bar-Abenden und Essen gehen verbringen will.

Last but not least: The Italians! Der italienische Freundeskreis des Römers. Allen voran Giovannino und Marco. Sehr gute, wenn nicht sogar die besten Freunde des Römers in Rom. Sie freuen sich sehr, dass der Römer Vater wird. Marco hat schon drei Kinder, Giovannino ist noch Single. Sie besprachen sich wohl untereinander und schlugen dem Römer folgendes vor: „Wir kommen am Entbindungstermin vorbei für ein paar Tage. Dann können wir das Neugeborene sehen und wir drei Männer können abends dann um die Häuser ziehen – wie in alten Zeiten. Deine Frau und dein Kind sind ja gut versorgt im Krankenhaus. Und im besten Fall kriegst du auch noch ein paar Tage Vaterschaftsurlaub, d.h. wir können die Stadt unsicher machen.“ Als mir der Römer von diesem Vorschlag lachend erzählte, sagte ich nur: „Das ist nicht dein Ernst?!“ Er kringelte sich vor lachen. „Si, si, è vero. Cosi hanno detto!“ [Ja, ja, es ist wahr. So haben sie’s gesagt] Ich verdrehte die Augen (wie so oft in diesen Tagen): „Du hast hoffentlich nein gesagt?!“ fragte ich zurück. „Certo che si! Che faccio? Ti lascio da sola all’ospedale e vado a bere qualcosa con i ragazzi?“ [Natürlich! Was mach ich? Soll ich dich allein im Krankenhaus lassen und mit den Jungs was trinken gehen?]

Ich verstehe, dass Giovannino keinerlei Erfahrung mit Kindern, Babys, schwangeren Partnerinnen oder was auch immer hat. Aber Marco?! Der drei Kinder hat?!

Wie man sieht, ich bin umgeben von einem wunderbaren, invasiven Freundeskreis.

Doch es gibt auch die Goldstücke unter ihnen: Der Eine z.B,, der mir meine Ruhe lässt, der höflich nachfragt, aber nie Grenzen überschreitet. „Du wirst es mir schon sagen, wenn es soweit ist oder du was brauchst.“ Oder auch meine Schwester Ova, die bereits zwei Kinder hat: „Ich würde dir gerne zur Geburt eine Kuchen- und Muffinflatrate schenken. Jede Woche kommt ein neues Paket mit Selbstgebackenem an. Glaub mir, du wirst es brauchen.“ Oder auch Turtle, die sich als Babysitter anbietet und hilft, wo sie kann, wenn sie gebraucht wird.

Das Schwiegermonster

Manchmal verstehe ich die Welt nicht mehr. So wie gestern, als ich folgende Geschichte in einem Babyforum laß:

„Ich möchte nicht, dass meine Schwiegermutter unser Baby anfasst oder gar küsst. Das habe ich meinem Mann auch ganz offen kommuniziert. Es ist ihr erstes Enkelkind, aber ich möchte es trotzdem nicht. Daraufhin sagte er, dass dann aber keine „Oma“ das Kind anfassen bzw. küssen darf. Ja, klar. Gleiches Recht für alle! Aber, wenn mein Mann nicht da ist und ich allein mit meiner Mutter bin, darf sie natürlich unsere Tochter knuddeln und küssen. Mama bleibt schließlich Mama. Nur meinem Mann darf sie es nicht sagen. Und überhaupt: mit meiner Schwiegermutter habe ich eh kein gutes Verhältnis.“

Ohne die Vorgeschichte der Verfasserin bzw. das Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter zu kennen, tat es mir unheimlich Leid für die Schwiegermutter. Im Forum stimmten der Verfasserin 2/3 der anderen Mütter – unter lautem Gezeter über das eigene Schwiegermonster – zu.

Nur eine Mutter schrieb: „Ich habe drei Söhne. Ohne deine Vorgeschichte zu kennen, hoffe ich, dass keiner meiner Söhne jemals eine Partnerin wie dich anschleppt. Es bricht mir das Herz diese Geschichte zu lesen.“

Die Diskussionen gingen voran, es wurde lamentiert, dass die Schwiegermütter sich gar nicht für die Enkelkinder interessierten und distanziert wären usw. usw..

Mich machte die Geschichte unendlich traurig. Sowohl meine, als auch des Römers Eltern leben mehrere hundert bzw. tausend Kilometer entfernt. Sie können nicht mal eben vorbeikommen. So lernen meine Eltern ihren Enkel Ende Januar (frühestens!) kennen – falls mein Vater reisefähig sein sollte – was wir alle sehr hoffen. Die Eltern des Römers lernen ihren Enkel im März kennen, wenn unser Bambino einigermaßen flugfähig ist und ein Immunsystem hat, dass es ihm erlaubt, den zwei Stunden Flug zu überstehen.

Ich wäre unendlich dankbar, wenn meine Eltern bzw. Schwiegereltern unser Bambino, sobald es da ist, sofort kennen lernen könnten. Seit Monaten fiebern sie auf den Geburtstermin hin, OBWOHL sie schon mehrere Enkel haben. (Das war auch ein Argument – die Schwiegermutter würde sich nicht interessieren, WEIL sie schon so viele Enkelkinder hat) Aber jedes neue Enkelkind ist ein Geschenk für unsere Eltern. Und wir? Wir können es kaum erwarten die glücklichen Gesichter unserer (Schwieger-)Eltern zu sehen. Küssen verboten? Bitte nicht! Es gibt nichts schöneres als Liebe: Die Liebe in der Familie, die Liebe zwischen Großeltern und Enkel, zwischen Geschwistern, Kindern und Eltern. Was wären wir ohne die Liebe?

Selbst meine Schwester Ova, die wahrlich kein großer Fan ihrer slawisch-dickköpfigen Schwiegermutter Sveta ist, schmilzt dahin, wenn sie die Kleinen knuddelt, ihnen bulgarische Geschichten vorliest oder sie ins Bett bringt.

Als ich dem Römer, der nochmal einen deutlich ausgeprägteren Familiensinn hat als ich, davon erzählte, kam nur ein: „Mazza, che persona di merda!“ [Wahnsinn, was für eine sche** Person] aus ihm raus. „Imagina quanto fa male alla nonna di non avere un rapporto col nipote.“ [Stell dir vor wie weh es der Oma tun muss, wenn sie keine Beziehung zum Enkel aufbauen kann.]

Dann wurde er still und sagte nach ein paar Minuten: „Sono molto felice di averti trovato. [Ich bin sehr glücklich dich gefunden zu haben] Du liebst meine Mutter und meine Mutter liebt dich, aber was noch viel wichtiger ist: Selbst wenn es nicht so wäre, dann wüsste ich, dass du meinen Eltern nie das Enkelkind vorenthalten würdest.“

Wenn ich zurück an meine Großeltern, besonders an meinen Opa, denke, dann kommen mir die Tränen. Ein so großartiger Mensch, ein Schlitzohr, dass mich förmlich mit Liebe überschüttete. Liebe in Form von Milchreis mit extra für mich gekauften Marmeladenherzen. Liebe in Form von warmen Kakao, wenn es draußen stürmt. Liebe in Form von „mich überall hin mitnehmen“. Liebe in Form von Ausflügen in den Zoo. Liebe in Form von Aufmerksamkeit. Liebe in Form von warmen Umarmungen. Liebe in Form von Begrüßungsküsschen. Und Liebe in Form von schrumpliger Hand mit dem eingewachsenen Granatsplitter aus dem Krieg auf warmer, klebriger Kinderhand.

Ich wünsche jedem Kind, dass es so wunderbare Großeltern haben wird wie es bei mir der Fall war. Und ich wünsche jedem Elternteil, dass es seinen Schwiegereltern nicht verwehrt, das Enkelkind zu sehen, zu umarmen und auch mal ein Küsschen zu geben. Denn die wirklich wichtigen Dinge im Leben habe ich u.a. von meinem Opa gelernt. Mein wunderbarer, loyaler, spitzbübischer Opa.

Geburtsvorbereitungskurs

Vorab: Die Hebamme (die Kollegin von Rosi) in der Funktion der Lehrerin ist klasse. Sie hat Humor, sie scherzt und lacht auch einmal über witzige Situationen, die es während der Geburt geben kann.

ABER: Für uns, den Römer und mich, ist der Kurs nichts.

Warum? Der Römer hat drei erfolgreich abgeschlossene Studiengänge, alle im medizinischen Bereich. Wenn er nicht weiß, wo er wie anpacken muss bei einer Geburt um es erträglicher zu machen, na, dann weiß ich auch nicht.

Ich wiederum mache mir wenig Gedanken. Das – anscheinend – beliebte Spiel bei werdenden Eltern „Was wäre wenn…?“ nervt mich, denn ich bin gerne realistisch beziehungsweise mir reicht es, mir dann – in dieser Situation – Gedanken darüber zu machen.

Auch beim Thema Geburtsposition und Atemtechniken bin ich mir sicher, dass Mutter Natur uns instinktiv leitet. Und falls das nicht klappen sollte: Das medizinische Fachpersonal hat lange genug dafür studiert und genug Geburten begleitet, so dass ich mich in sichere Hände begeben kann.

Deswegen muss ich nicht noch 15 Minuten den Kurs überziehen um über Plazentafarben zu diskutieren. Mir persönlich bringt es auch nichts Ammenmärchen à la „Der Mann kann beim Abnabeln die Form des Bauchnabels bestimmen, wenn er es nur richtig tut.“ Es ist eine Narbe. Nichts anderes.

Ich finde auch einen (optimalen) Geburtsvorgang von „nur“ 10 Stunden nicht besonders lang. Und hier spreche ich nicht vom Schmerzaspekt, sondern vom rein zeitlichen Aspekt. Aber ich hatte auch nie acht Stunden Arbeitstage, sondern gut und gerne 15-16 Stunden Arbeitstage. Man merkt recht schnell, dass man das Gefühl für Zeit und Raum verliert, wenn man sich auf eine Tätigkeit konzentriert.

Davon abgesehen habe ich keinerlei Vorstellung wie meine „perfekte Geburt“ aussieht. Ich lasse es auch mich zukommen, denn ich kann diesbezüglich eh nichts planen. Es kommt wie es kommt. Vielleicht finde ich eine PDA unglaublich dumm, vielleicht finde ich eine PDA unglaublich sinnvoll. Wer weiß das schon?

Es gibt so viele unterschiedliche Mütter auf der Welt und alle haben es irgendwie geschafft ihr Baby auf die Welt zu bringen. Als große Vorbilder nehme ich hier meine Mutter (mit 4 Kindern), aber besonders des Römers Mutter mit 7 Kindern. Letztere brachte ihre Kinder alle zu Hause, begleitet von Schwiegermutter und Schwester, zu Welt. Klar hätte es Komplikationen geben können. Aber daran dachte sie nicht. Das Krankenhaus wäre auch viel zu weit weg gewesen, der Weg zu beschwerlich, Autos (bei dem Großteil der Geburten) gab es nicht. Es herrschte tiefster Kommunismus. Sicherlich hatte sie Glück (und Gottvertrauen) – alle sieben Kinder sind absolut gesund und quietschfidel zur Welt gekommen. Es gab kein „risk management“ wie man heute so schön sagen würde.

Deswegen würde ich es anders machen als die Menschen in meinem direkten Umfeld: Ich würde niemanden überzeugen UNBEDINGT, aber GANZ UNBEDINGT einen Geburtsvorbereitungskurs zu machen. Wenn man sich und dem Partner zutraut, dass man das auch so schafft, wenn man informiert ist, wenn der Partner medizinisches Fachwissen vorweisen kann oder einfach eine resolute Persönlichkeit ist und besonders wenn die innere Stimme sagt: „Du kriegst das auch so hin.“, dann kann man sich getrost den Kurs sparen.

Ich bin übrigens die, die als Erste des Kurses ihr Kind gebärt. Alle anderen bekommen ihres im Januar oder Februar. Dazu gab es dann den panischen Kommentar einer Mutter: „Oh Gott! Und wenn dir hier die Fruchtblase platzt?“ Dann hätte ich wenigstens sofort eine Hebamme zur Hand. Optimaler könnte es doch gar nicht sein.

Aber es gibt auch immer einen Vorteil: Dem Römer kam eine Idee für seine Doktorarbeit im Kurs. Immerhin etwas!

P.S.: Wie immer ist es meine persönliche Meinung. Wer wie was macht – es sei jedem gegönnt seinen persönlichen Weg zum Glück zu finden.

P.P.S.: Heute früh war mein persönlicher Weg zum Glück abzusagen und mir weitere 5 Stunden zu sparen und für den Römer und mich war es die absolut richtige Entscheidung.

Ruhebedürfniss

Die letzten Wochen brechen an und ich bin seit heute im Krankenhaus um’s Eck angemeldet. Die diensthabende Hebamme, die die Anmeldung mit mir machte, war, wie sollte es anders sein, italiana. Als ich ihr erzählte, dass ich mit dem Römer verheiratet bin, war sie überaus erfreut! „Ottimo! Cosi parliamo italiano e tedesco! Mi piace!“ [Super! So können wir italienisch und deutsch sprechen!“]

Ansonsten schlafe ich seit einigen Nächten wieder sehr, sehr gut. Und ich merke wie ich mich langsam zurückziehe. Ich möchte mich nicht mehr mit so vielen Leuten treffen. Momentan kann ich auch nur den Römer und den Einen ertragen. Die beiden aber dann in großem Maße. Mit dem Einen telefoniere ich gefühlt 3-5 Mal am Tag.

Gleichzeitig ist mir der Andere schon zu viel. Ich möchte meistens meine Ruhe.

Oder vielleicht liegt es auch daran, dass der Andere mich seit zwei Wochen nervt, dass er unbedingt meinen Werkzeugkoffer braucht, ich ihm Termine vorgebe, er da aber nicht kann und dann wieder damit nervt. Oder, dass er Ideen hat wie „Wir sollten alle Weihnachten bei mir feiern!“ und ich ihm klipp und klar sage, dass ich wahrscheinlich gerade tief im Wochenbett stecke und mit Sicherheit meine Ruhe will, er aber der festen Meinung ist, dass man UNBEDINGT (!) bei ihm dieses Jahr feiern muss. Und er gelesen (!) hat, dass eine Woche Wochenbett ja wohl reicht um dann wieder aktiv am sozialen Leben teilzunehmen. Ich sag mal so: Nein!

Rosi, die e`bamma, meinte, es wäre durchaus normal, dass man vor der Geburt mehr Ruhe braucht und keinen Nerv mehr für all die „Probleme“ seiner Mitmenschen hat. So wie sich Tiere kurz vor der Geburt zurückziehen, so ziehen sich auch Menschen vermehrt zurück und bräuchten ihre Ruhe. Das muss nicht bei jeder Schwangeren so sein, aber bei mir scheint es zu 100% zu stimmen.

Vielleicht mag es auch an dem grauen Herbstwetter liegen, aber am liebsten bin ich daheim oder unterwegs auf einer kurzen Runde um den Block.

Auch die Fragen wie „Und? Gibt es schon Neuigkeiten?“ ertrage ich nur noch schlecht. Es gibt keine Neuigkeiten – und wenn, würde ich es sicherlich zeitnah mitteilen. Es fehlt ja noch etwas mehr als ein Monat! Vielleicht werde ich in den letzten Zügen mein Handy bewusst ausstellen…

Ich atme mal tief durch, verkrümmel mich in die Badewanne und singe „Starfish“ laut mit! OOOOOMM!