Von Marco Soda und dem Salon Barras

Io odio Soda. [Ich hasse Soda.]“ hört man den Römer immer wieder durch die Wohnung murmeln, die er im mit langen, nachdenklichen Schritten durchquert als würde er sie vermessen wollen. „Odio, odio, odio veramente Soda. [Ich hasse, hasse, hasse wirklich Soda.]“

Nun krabbelt ihm Signorino, der sich unbemerkt aus dem Bad in den Gang geschlichen hat, vor die Füße. Er bremst ab, hebt ihn hoch und bringt ihn zurück zu mir. Ich hingegen bin in einer wichtigen Mission unterwegs: Die Befreiung unseres Abflusses von Haaren. „Amore!!“ ruft der Römer viel zu laut. Er steht in der Badtür, Signorino zappelt und will auf dem Boden abgesetzt werden. „Ja.“ antworte ich knapp und in meine Aufgabe vertieft, die quietschgelben Gummihandschuhe bis zum Ellbogen, einen fachmännisch von mir angeritzten Kabelbinder in der Hand, in dem sich möglichst viele Haare verfangen sollen.

„Io odio Soda! [Ich hasse Soda!]“ wiederholt er nun sein Mantra noch etwas lauter für den Fall, dass ich es nicht schon in den letzten Minuten mitbekommen habe. „Sodawasser?“ frage ich, denn ich weiß beim besten Willen nicht, welches Problem er mit Back- oder Waschsoda haben könnte. „No! Soda! Der bayerische Ministerpräsident!“ klärt er mich flapsig auf. „Aaaaaah! SÖDER! Markus Söder!“ wiederhole ich, denn darauf wäre ich nun wirklich nicht gekommen. Der Vorzeigefranke und er stehen im Klintsch. Zu lange kenne ich den Römer, als dass mich diese Information noch wundern würde. „Si, Marco Soda. È veramente un barbaro. [Ja, Marco Soda. Er ist wirklich ein Barbar.]“, wiederholt er bestätigend. Seine Zornesfalte unterstreicht die eben ausgespuckten Sätze grimmig. Es muss folglich ernst sein!

Nach diesem politischen Geständnis, widme ich mich wieder dem Abfluss. Woher genau diese Abneigung kommt, erfahre ich sicher gleich. Denn der Römer erzählt gerne ausschweifend von seinen Problemen in jeglicher Colour. Da lassen wichtige Details wie das „Warum“ nicht lange auf sich warten.

„Allora, il mio problema è questo: [Also, mein Problem ist dieses:]“ , setzt er an, „Marco Soda hat den Lockdown verlängert. Bei seiner Frisur absolut nachvollziehbar, schließlich drückt die aufgestellte Haartolle aus, dass er sich sehr oft mit der flachen Hand gegen die Stirn schlägt. Seinen doch recht einfachen Haarschnitt kriegt auch seine Gattin in wenigen Minuten mit der Haarschneidemaschine hin….“ Er atmet tief durch.

Indessen versuche ich zu erraten wie diese beiden Informationen miteinander zusammen hängen könnten. „Warum spielt die Frisur des bayerischen Ministerpräsidenten eine Rolle bei der Lockdown Verlängerung?“ frage ich rätselnd, denn ich finde partout keine Antwort darauf.

„Das liegt doch auf der Hand!“, blafft der Römer, „Alle Friseure sind zu – bis mindestens Ende Januar. Und das wiederum hat Soda schon eine Wochen vor dem Ende des aktuellen Lockdowns angedeutet. Er ist der einzige Politiker, der die Hiobsbotschaften schon weit vor dem eigentlichen Entschluss herausposaunt, deswegen trifft ihn die alleinige Schuld.“ Er seufzt und holt wieder Luft: „Wenn ich keine Naturlocken hätte, sondern dieses dünne, deutsche Haar, das schlaff vom Haupt herunterhängt, wäre das für mich auch kein großes Drama. Aber ich bin Südländer! Meine Haare wachsen wie verrückt, sie wellen sich, müssen ausgedünnt werden, teilweise gekürzt, aber nicht zu viel. Die Seiten müssen angestutzt werden, Übergänge müssen sich sanft an meinen Kopf anschmiegen. Und die Wirbel erst! Zwei Stück habe ich, die an herausfordernden Stellen liegen. Da muss ein Spezialist wie Jimmy [sein Friseur] ran!“ erklärt er mir in aufgebrachten Ton.

Mittlerweile habe ich meine Abflussreinigungsaktion beendet, ziehe die Handschuhe aus und streichle Signorino, der gerade alle Handtücher ausräumt, über das wenige, dünne, deutsche Haar.

„Also, mir ist bewusst, dass ich ganz sicher nicht Jimmy bin, aber ich kann mir Anleitungen im Internet anschauen und es gerne versuchen…“ fange ich hilfsbereit an und kenne doch bereits seine Antwort: „Ma sei scema? [Bist du verrückt?] Als ob man mal eben in einem Video lernen kann, wie man meine Haare fachmännisch schneidet? Friseur ist ein Beruf, der erlernt werden muss. Und selbst dann trennt sich die Spreu sehr stark vom Weizen. Es hat mich zwei Jahre gekostet, einen Profi-Friseur wie Jimmy überhaupt in Frankfurt zu finden.“ rattert er mir seine Sichtweise herunter. Ich nicke nur und gehe davon aus, dass das Thema nun für uns beendet ist.

Doch weit gefehlt.

Die Tage verstreichen, die Haare des Römers werden immer länger. Die Ohren sind zwar gerade noch so unbedeckt von seiner welligen Haarpracht, aber auch dieser Zustand wird sich bald ändern. Der Römer wird sichtlich verzweifelter.

Musterbild zur römischen Haarpracht.

An diesem Abend, Signorino ist schon längst im Bett, stützt er sich nach dem Abendessen mit beiden Händen auf dem Tisch ab: „Okay, ci provo. Non ho un’altra scelta. [Okay! Ich versuch’s. Ich habe keine andere Wahl.]“ erklärt er mir mit ernster Miene und stolziert ins Bad. Wenig später kann man das Summen des Haartrimmers hören. Nach 25 Minuten, oberkörperfrei, seine Schultern sind mit unzähligen, kurzen Haaren bedeckt, die es sich nach und nach auf dem Wohnzimmerfußboden gemütlich machen, steht er vor mir. „Ho bisogno del tuo aiuto.“ spricht er so leise, dass ich es beim ersten Mal nicht verstehe (oder verstehen will 😉 ). Er wiederholt seinen Satz – nun etwas lauter. „Ach, meine Hilfe!? Aber natürlich! Wie kann ich dir behilflich sein?“ erwidere ich süffisant grinsend. Er erklärt mir, dass ich seinen adretten Schnitt, Marke Eigenbau, etwas ausbessern solle. Außerdem hat er versucht, sich auch am Hinterkopf die Haare zu stutzen, vermutet aber, dass es etwas „unrund“ geworden ist.

Wir gehen ins Bad. Dort angekommen, schalte ich die „Festbeleuchtung“ an. Alle verfügbaren Lichter brauche ich nun, denn schließlich nehme ich meine Aufgabe als Coiffeuse sehr ernst.

Doch ich merke recht schnell: Die Lage ist ernst und dringlich – und exakt so sollte dieses Problem auch behandelt werden.

Ich gucke mir an, was der Römer sich angetan hat. Definitiv schneidet auch er nicht auf dem Niveau seines Friseurs Jimmy. Doch Glück im Unglück: Er schneidet auch nicht so schlecht, dass nichts mehr zu retten wäre. Zugegeben, die Übergänge sind mitunter etwas hart. Steinhart, wenn man so will. Es sieht auf seinem Kopf aus, als würden sich die Wellen und Locken nicht so recht sicher sein, ob sie nun kurz oder lang gehalten werden wollen.

An seinem Hinterkopf fällt mir besonders die moderne Interpretation eines langen Irokesenschnittes mit leichten Wellen ins Auge. Das habe ich so noch gar nirgends gesehen. Mir imponiert der avantgardistische Stil, den er versucht hat in sein Haupthaar zu integrieren. Wahrscheinlich könnte man ihn auch so auf seine Patienten loslassen, wenn man ihnen erklären würde, was „radical chic“ ist. Aber ich vermute, dass er das nicht möchte.

Er unterbricht meine Gedanken, in dem er auf eine Parfümwerbung auf der Rückseite einer Zeitschrift zeigt. Es ist ein Duft eines italienischen Modedesigner-Duos. Das männliche, braun gebrannte Model sitzt auf einem weißen Boot, nur mit einem knappen, weißen Badehöschen bekleidet. Im Hintergrund glitzert das tiefblaue Meer rund um die Faraglioni-Felsen vor Capri. Das schwarze, lockige Haar sitzt perfekt. Die blauen Augen strahlen herausfordernd.

Ja, klar!“, lache ich laut, „Gib mir viereinhalb Jahre Zeit, die ich zwischen Friseurumschulung und Meisterausbildung verbringe und ich schneide dir genau das.“ Er guckt mich eingeschnappt an. „Du kannst es doch wenigstens mal versuchen!“ motzt er und hält sich provokativ die Zeitschrift mit dem Bild zu mir vor die nackte Brust.

In diesem Moment lasse ich unerwähnt, dass er mich Tage zuvor für absolut unfähig hielt auch nur eine Schere richtig zu halten und nun soll ich ihn in das männliche Model aus der Werbung verwandeln. Der Mann hat Humor – das muss man ihm lassen.

Ich nehme den Trimmer und trimme mal hier, mal da, bis zumindest der modern interpretierte Irokosenschnitt weicht. Dann mache ich mich an die Übergänge, merke aber schnell, dass ich mit dem Haartrimmer an meine Grenzen komme. Mangels professioneller Haarschere, gleiche ich etwas mit der Nagelschere aus. Es ist nun deutlich besser, aber noch Galaxien von Jimmys Künsten entfernt. Ich seufze resigniert und lasse die Schere sinken.

Der Römer weist mich an, den Schminkspiegel, der nun zum Friseurspiegel umfunktioniert wurde, mal links, mal rechts zu halten, damit er jede Ecke begutachten kann. Er schüttelt den Kopf. „Vabbè [In Ordnung], du hast es versucht. Comunque, grazie. [Trotzdem danke.]“ Den restlichen Abend sieht man ihn nur noch mit Mütze vor dem Fernseher sitzen. Es muss wirklich schlimm für ihn sein, wenn er selbst daheim seine Haarpracht unter einer Kaschmirmütze verstecken muss.

Am nächsten Tag, es ist bereits später Mittag, höre ich Dieter und ihn angeregt im Hausflur quatschen. Beschwingt schwebt der Römer wenige Minuten später durch die Haustür. „Ho trovato il mio parucchiere: [Ich habe meinen Friseur gefunden:] Dieter! „ berichtet er mir aufgeregt und lächelt zufrieden. Ich gucke etwas überrascht, nicke dazu aber langsam (und ungläubig). „Dieter hat im Salon <<Barras>> gearbeitet als er jung war. Er meint, er hat dort nur Herrenhaarschnitte gemacht.“ ergänzt er freudig. Ich grinse, doch der Römer scheint es gar nicht zu bemerken. Heiter setzt er fort: „Er holt nur eben seine Friseurschere und einen alten Kittel von oben. Und ich muss schon einmal den Stuhl in den Innenhof raustragen. Er schneidet mir draußen die Haare – mit Maske und Daunenjacke. Sicherheit geht vor. Du weißt schon… Aerosole und so.

Noch ehe ich aufklären kann, das Dieter in keinem feinen Salon (ganz im Gegenteil!) gearbeitet hat, zischt der Römer mit einem Küchenstuhl an mir vorbei.

Nur 15 Minuten später kommt er durchgefroren, aber glückselig, mit neuer Frisur und seinem Stuhl zurück. „È fantastico. [Das ist fantastisch] Etwas kurz, aber Dieter weiß wirklich, was er da tut.“ berichtet mir der Römer euphorisch. Zufrieden streicht er sich über die raspelkurzen Haare.

Ich muss zugeben, der Römer hat Recht. Ein wirklich sehr schöner Schnitt für einen Oberleutnant. Zwar äußerst kurz, aber bei jeder Musterung würde der Römer mit Pauken und Trompeten genommen werden.

Dass Dieter in keinem Friseursalon mit dem Namen „Barras“ gearbeitet hat, sondern für die Bundeswehr (= umgangssprachlich Barras), löse ich nicht auf. Denn wer weiß, wie lange dieser Lockdown noch dauert und wie oft er Dieters Friseur-Expertise noch in Anspruch nehmen muss.

Wenigstens habe ich dank Dieters „Salon Barras“ in unserem Innenhof ein relativ dramafreies Leben.

Der Römer beim Nachjustieren… was wie Rückenhaare anmutet, sind seine Friseurkünste des Oberkopfes. 😄

Dieter wird isoliert

[Berlinerisch kann ich so schlecht wiedergeben, deswegen spricht Dieter in meinen Texten von nun an etwas kölsch]

Vor zwei Wochen trug es sich zu, dass der Römer und ich beunruhigt waren aufgrund der Lage in Italien. Wir tauschten uns viel mit der Familie und unseren Freunden aus, die dort wohnen und man merkte recht schnell: Der Virus wird nicht nur Italien betreffen. Besser jetzt handeln als dass es zu spät ist.

„Dieter“, sage ich, „die Lage ist ernst!“

Dieter, eben noch mit seinem Blick in der Kakaotasse versunken, blickt auf, runzelt die Stirn und antwortet: „Ich habe es mir schon gedacht, Medschen. Du trinkst Kaffee statt Kakao. Wenn du jetzt noch einmal darüber diskutieren willst, dass wir Mandelmilch für den Kakao benutzen sollten, dann sage ich dir hier und jetzt in aller Ehrlichkeit: Nein! Meine Großmutter Agatha würde sich im Grab umdrehen, wenn sie wüsste, dass ich homöopathisches Nusswasser für den Kakao benutze.“

Ich muss lachen. „Nein, Dieter, das habe ich schon längst aufgegeben. Ich trinke Kaffee, weil Signorino heute Nacht kaum geschlafen hat.“

„Ach gut, das hätte ich mir denken können. Deine Augenringe sind ja nun nicht zu übersehen.“ antwortet er grinsend.

„Danke, Dieter Wilhelm. Du weißt, wie du mich nach einer kurzen Nacht aufbauen kannst. Ich habe dennoch etwas wichtiges zu sagen!“ erkläre ich ihm.

Dieter setzt sich in dem großen, grauen Ohrensessel auf, die Tasse entschlossen in der rechten Hand, Signorino mit festem Griff im linken Arm und spricht: „Okay, Medschen, lass uns Tacheles reden. Onkel Dieter ist bereit!“

„Dieter – wir müssen dich isolieren. Es geht nicht anders. Du nimmst Herztabletten, bist an die siebzig,….“ fange ich an.

„An die siebzisch, aber nisch ÜBER siebzisch. Darauf lege ich Wert!“ betont Dieter.

Ich unterstreiche also noch einmal, dass er „an die siebzig – nicht aber über siebzig ist“ und fahre fort: „Wie dem auch sei: Du bist uns wichtig. Deswegen wollen wir dich isolieren. Carmen [Dieters Tochter] hat dir das doch auch schon erklärt. Kein Besuch mehr von Estefania [Carmens Tochter = Dieters Enkelin], kein Besuch mehr von uns. Wir gehen für dich einkaufen und karren dir alles an, was du zum Leben brauchst.“

„Na hör ma, ich bin doch kein Huhn in der Legebatterie. Meint ihr wirklich, ich werde in meinen zwei Zimmern glücklich? Ich kann doch nicht den ganzen Tag dort rumtigern! Freiheitsliebend – das bin ich. Was würde denn meine Rose [Dieters verstorbene Ehefrau] von mir denken, wenn ich nur daheim sitze? Sicher guckt sie runter vom Himmel, auf ihrer fluffeligen Wolke und sacht: Mensch Dieter, Dieter. Kaum bin ich nicht mehr da, wirste richtig träge. So kenn isch disch gar nicht, mein Dieterchen.“ holt Dieter aus.

„HERR WILHELM! Es ist ernst!“ sage ich bestimmt. Ich stehe auf, streichle über Signorinos Kopf, der bequem gegen Dieter Wilhelms Bauch gelehnt ist und verdunkle den Raum. Dann mache ich den Fernseher an und zeige ihm wie es in Bergamo ausschaut. Bilder von Särgen, von Militärtrucks, von jungen und alten Menschen flimmern über den Fernseher.

„Und genau DA will ich dich nicht sehen. Es ist nur zu deinem eigenen Schutz, dass du daheim bleibst. Bitte, Dieter!“ flehe ich ihn nun an.

„Hmpf…“ ist seine Reaktion. Dieter schmollt. Er schmollt und denkt nach. Immerhin grübelt er – das ist ein gutes Zeichen. Mein Vortrag fruchtet. „Und wenn ihr mich besucht? Dann muss ich nicht aus dem Haus und ihr kommt einfach zu mir hoch!“ schlägt er vor. „Och Dieter, es geht doch nicht darum, wer wen besucht. Es geht darum, Kontakte vollständig zu meiden, auch wenn es in Deutschland noch nicht vorgeschrieben ist. Nur so können wir sicher stellen, dass DU sicher bist. Wir kümmern uns um dich, aber du musst jetzt einfach einmal ein paar Wochen Abstand nehmen.“

„Soschl – Detoxing meinst du, ne? Und du meinst, das ist wirklich nötig?“ fragt er noch einmal nach. „JAAA!“ antworte ich streng. „Das ist wirklich notwendig.“

„Na gut, aber ich gehe noch fix einkaufen. Mein Kühlschrank ist komplett leer – im Angebot gibt es diesen wunderbaren, französischen Käse, den ich so mag.“ will er einwenden.

„Dieter! Nein! Kein Einkaufen, kein „mal-eben-an-den-Kiosk“, kein Schach spielen im Park, keine Freunde treffen, kein Hunde streicheln, kein Schnack, kein Besuch bei uns, kein flanieren auf der Einkaufsstraße, kein Besuch von oder bei Carmen und ihrer Familie. Einfach nichts.“ erkläre ich nochmals ausführlich.

„Mensch, das ist ja wie dieses Schweige-Kloster, dass meine Rose vor 20 Jahren unbedingt ausprobieren wollte. Gut getan hat ihr das aber nicht. Sie war so durch den Wind, dass sie eine rote Socke mit der weißen Kochwäsche gewaschen hat. Ich musste wochenlang rosa Hemden in der Arbeit tragen! Sowas ist ihr vorher noch nie passiert.“ erzählt mir Dieter.

„Ach Dieter, du musst doch nicht schweigen. Nur daheim sein. Ein Telefon hast du doch und ich habe auch schon eine Idee wie du mehr von der Welt siehst ohne deine Wohnung oder deinen Balkon zu verlassen.“ kündige ich an.

„Na, da bin ich ja gespannt, Medschen!“ sagt Dieter und knuddelt Signorino ein letztes Mal für ein paar Wochen.

Der isolierte Dieter