2020 [closed]

Wie immer beginne ich den letzten Tag des Jahres mit meinem Lieblingszitat für die Jahreswende:

For last year’s words belong to last year’s language. And next year’s words await another voice. And to make an end is to make a beginning. [T.S. Eliot]

Und hier kommt das Resümee des Jahres 2020

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr? Es war eine stark schwankende 6.


2. Zugenommen oder abgenommen? 15 Kilo abgenommen. Das lag aber an Signorinos „Auszug“. 😉

3. Haare länger oder kürzer? Kürzer. Nach dem der kleine Herr Farniente wahnsinnig gerne mit meinen Haaren spielte, daran zog und sich tierisch amüsierte, beschloss ich, mir einen mommy bob zuzulegen. Da meine Haare eh meist hochgesteckt sind, macht das keinen großen Unterschied.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger? gleichbleibend


5. Mehr Kohle oder weniger? weniger  

6. Besseren Job oder schlechteren? Sagen wir: Mehr Arbeitsstunden mit Signorino, weniger Ruhezeit, deutlich weniger Gehalt, viel weniger Freiheiten, aber ich bin schlussendlich viel zufriedener.


7. Mehr ausgegeben oder weniger? Weniger

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was? Da der Römer keine Elternzeit nehmen konnte, haben wir in der „Kurzarbeiter-Lotterie“ drei Monate Kurzarbeit für den Römer gewonnen. Besser hätte es nicht laufen können. Und: 2 Euro als ich einmalig Lotto spielte, weil ich meinte, meinem Glück auf die Sprünge helfen zu müssen. Klappte!


9. Mehr bewegt oder weniger? Deutlich mehr. Mit mobilem Baby ist man, selbst in einer kleinen Wohnung, ständig unterwegs.


10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr? Keine einzige.

11. Davon war für Dich die Schlimmste? Nichts.


12. Der hirnrissigste Plan? Definitiv der Adventskalender, den ich mal eben schnell am 1.12. ins Leben gerufen habe. Da ich aber nicht aufgeben wollte, las ich zu Signorinos Mittagsschläfchen Zeit Korrektur und sobald Signorino im Bett war, schrieb ich und suchte Fotos heraus. Nächstes Jahr plane ich etwas weiter im Voraus. 😉

13. Die gefährlichste Unternehmung? Vielleicht bei 36 Grad Außentemperatur mit Säugling und Mann im Mietwagen zu meinen Eltern zu fahren, während dort die Hütte brannte, nur um dann bei Würzburg zurückgepfiffen zu werden.

14. Die teuerste Anschaffung? Das eigene Auto und des Römers Sprachzertifikat.


15. Das leckerste Essen? Vom Römer selbst gekocht. Aber auch Ova kann da locker mithalten. Oh, und der eine halbe Abend, wo der Römer und ich als Paar alleine essen waren und wir dann schnell nach Hause mussten, weil Signorino seine Tante Turtle in Grund und Boden brüllte. Da war die Vorspeise und der halbe Hauptgang auch klasse!

16. Das beeindruckendste Buch? „Mittagsstunde“* von Dörte Hansen mochte ich sehr gerne und „Ein ganzes Leben“* von Robert Seethaler.

17. Der ergreifendste Film? Keinen. Signorino ging so spät ins Bett, dass für Filme keine Zeit blieb.

18. Der beste Song? „To Good at Goodbyes“, „Diamonds“ von Sam Smith. Und „Intro della ragione“ von Marco Mengoni.


19. Das schönste Konzert? Okay, den Punkt sparen wir uns – aus Respekt vor dem Jahr 2020.

20. Die meiste Zeit verbracht mit? Signorino, dem Römer, Turtle.


21. Die schönste Zeit verbracht mit? Signorino, dem Römer, meinem Papa und Turtle.

22. Zum ersten Mal getan? Mit Baby verreist. Zwei Wochen als kleine Familie mit meinem Papa verbracht. Ihn in sein neues Leben gefahren.

23. Nach langer Zeit wieder getan? Ein Auto angemeldet.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Das Drama meiner Eltern. COVID-19.


25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Glaube an dich und irgendwann hast du das Deutsch Zertifikat in der Tasche.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? Wahrscheinlich Zeit mit meinem Vater verbracht und ihm einen Brief geschrieben, wie viel er mir bedeutet, weil zu viel ungesagt bleibt und eine herzerwärmende Grabrede ihm nichts bringt.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? Der Römer, der mir ein zweites Steinchen in den Ehering (als Zeichen für Signorino) machen hat lassen.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? Kein Satz, aber ein Wort: „Ma-ma!“


29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? Keine Ahnung, da müsste man wohl die anderen Personen fragen.


30. Dein Wort des Jahres? Römische Elternzeit.

31. Dein Unwort des Jahres? Corona Virus.

Bleiben Sie gesund, liebe Leser. Rutschen Sie entspannt ins neue Jahr und drücken Sie Ihre Lieben.

*Werbung