Bianco: Vergesslichkeit

[Oktober 2024]

Ich bin ja eher Team “Kontrolletti”. In meiner Laufbahn als Mutter vergesse ich selten etwas. Mein Kalender ist dabei natürlich eine große Unterstützung, gefolgt von diversen To-Do-Listen.

Mein Mann ist Team “Panta-Rhei”. Alles im Fluss. Alles dreht und verschiebt sich eh ständig, warum soll er sich also übermäßig Gedanken machen. Die wichtigen Dinge werden sich schon zur gegebenen Zeit melden. Mental Load ist für ihn ein Fremdwort, denn er hat ja mich – seinen mobilen Kalender. Und wenn er etwas vergisst? Na, dann improvisiert er einfach. Oder er fragt mich, ob ich eine Idee habe wie er aus dem selbstkreiierten Schlamassel wieder rauskommen kann.

Gestern aber ist es mir passiert: Ich vergaß den Kindergartenrucksack im Kindergarten. Böse Zungen behaupten: Besser den Rucksack als das Kind. Aber dafür sorgt Signorino schon lautstark, dass man ihn nicht vergisst.

Der Rucksack hingegen war stumm.

Daheim angekommen war ich ein bisschen geschockt: Ist das jetzt schon die Schwangerschaftsdemenz?

16 Kommentare

    • Danke dir! Mittlerweile muss ich über den Artikel schmunzeln. Stilldemenz ist nochmal eine andere Herausforderung: Gestern entsorgte ich die für heute benötigten Schulanmeldungsunterlagen von Signorino im Papiermüll. Nur um sie dann hektisch zu suchen… Nun ja, der Römer fand sie dann in der Papiermülltonne. 😄 Da war der vergessen Rucksack ja noch ok.

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  1. Wenn das Schwangerschaftsdemenz ist, liebe Eva – wie nennt es sich dann bei mir? 🙂
    Mach dir also bitte keine Sorgen, selbst Kinder vergessen mal was – das ist gaaaaaaanz normaaaal! 🙂
    LG Bea

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    • Danke dir, liebe Bea. 😄 Ich schrieb es gerade Reiner: Stilldemenz ist nochmal eine andere Hausnummer. Rate, wer den Schulanmeldungsbogen für Signorino in die Papiertonne geschmissen hat! Genau diesen haben wir aber heute für die Anmeldung gebraucht. Nun ja, zum Glück war er noch genau dort, wo ich ihn aufgeräumt hatte. In der Papiertonne draußen im Hof. 😄
      LG, Eva

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      • Auch ‚das‘ – würde ich eher unter schuselig abheften. :-D))
        Ich habe schonmal meinen Wohnungsschlüssel stundenlang gesucht und ihn dann irgendwann später mitsamt dem Wurst-Aufschnitt zusammen, im Kühlschrank gefunden. Und ich war weder stillend, noch dement unterwegs.
        Aber um dein Problem ernstzunehmen: Spätestens nach einem Jahr, oder aber beim Abstillen endet deine unkonzentrierte Odyssee.
        Viele Grüße Bea 😉👍

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      • 😄😄 Na gut, dann verbuche ich das unter schuselig, liebe Bea.
        Deine Geschichte ist genial! Na, immerhin warst du noch in der Wohnung und nicht ohne Schlüssel außerhalb. 😀
        Liebe Grüße, Eva

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  2. Wenn es der Mutter passiert gehts ja noch.
    Wenn das Kind das nicht mitbekommt finde ich das fast schlimmer.
    Ich habe als Schulkind meinen Ranzen im Schulbus hinterm Fahrer stehen lassen.
    Und nein, da war keine schlechte Arbeit drin aber die Hausaufgaben wollten ja gemacht werden. Sah ich anders nun ja…🤣
    Privatnummer des Schulbusfahrer angerufen und den Ranzen anholen gefahren.
    Schön wenn man auf dem Land groß wurde.
    Der hat mich echt deswegen ausgelacht.😂
    Ich bin so ne Träumerin…immer schon gewesen…auch heute teilweise noch.

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  3. Doch, ja, Kinder wäre schlimmer gewesen. Aber zum Glück meldet sich der kleine Herr ja selbst! Der Rucksack ist sowohl ersetzbar als auch verzichtbar. Aber sein Inhalt? Möglicherweise verderblich, möglicherweise etwas drin, was das Kind unbedingt braucht… na, morgen wird er auch noch dahängen. Schlecht, wenn man so was vor den Ferien vergißt. Und jetzt mal ehrlich: Alles schon vorgekommen!

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