Aus der Kita abgehauen

Signorino ist alleine aus dem Kindergarten abgehauen. Mit seinen 3,5 Jahren ging er mitten in Frankfurt aus dem Tor und bog nach links ab.

Zum Glück ging er nicht die zwei Meter geradeaus. Es ist eine viel befahrene Straße, bei der die Autos links und rechts parken, so dass es für einen Autofahrer absolut uneinsichtig ist. Ein Kind, das auf die Straße läuft und ein Geschwindigkeitslimit beachtender Autofahrer haben in dieser Straße eine vorprogrammierte Katastrophe zu erwarten.

Er ging also alleine zur Eisdiele und wollte ein Schokoladeneis mit Streuseln. Das in dem grün-weißen Becher.

Ein Kind informierte die im selben Raum sitzende Erzieherin darüber: “Der Signorino ist gerade abgehauen.” So erzählte man mir heute. “Maximal 2 Minuten war er weg.”, erzählte man dem Mann gestern.

Als der Römer das Kind vom Kindergarten abholte, waren die Erzieherinnen kreidebleich. Sie erzählten von dem Vorfall. Sie hätten auch schweigen können, denn wer von uns hätte es herausfinden können. Doch sie erzählten es uns. Der Römer blieb ruhig.

Als er mir von dem Vorfall erzählte, war ich noch in der Arbeit. Ich starb 1000 Tode. Das Kind – ausgebüxt in der großen Stadt – ich hatte seitdem Schnappatmung.

Seit gestern wiederhole ich also mantraartig folgende Sätze: “Signorino, du bleibst IN der Kita. Die Türe bleibt zu. Eis essen gehen wir nur mit Mama und Papa.”

Er lächelt nur.

Als ich ihn heute abgeholt habe, hielt mich die eine Erzieherin an: “Wir müssen uns unterhalten nach den Kitaferien. Um 8 Uhr – mit ihrem Mann. Die Kindergartenleitung wird auch anwesend sein. Wissen Sie, wir haben hier eh so wenig Regeln, aber selbst die scheint Ihr Kind nicht verstehen zu können. Das ist hauptsächlich gefährlich für Ihr Kind.” Ich nickte. Dann gingen wir zum Spielplatz und danach zur Eisdiele. Die mit dem Schokoeis und den Streuseln und dem grün-weißen Becher. Als mein Sohn zufrieden sein Eis aß, verbarg ich meine Tränen unter der dunklen Sonnenbrille.

Dann gingen wir. Krisengespräch mit meiner Mutter. Ich war voll durch den Wind.

Irgendwann besann ich mich: “Nein, das Kind ist weder dumm, noch autistisch, noch irgendetwas. Es ist ein ganz normaler Junge, der neugierig auf die Welt ist. Und ja, dass er gerne auf Entdeckungstour geht ist seit Wochen bekannt. Dass man aber das Eingangstor eines Kindergartens nicht einfach offen lässt – trotz Bauarbeiter, die rein und raus müssen – sollte auch bekannt sein. Unser Kind kennt sehr wohl regeln, aber natürlich versteht er nicht “Wenn du in einen anderen Gruppenraum gehst, musst du Erzieherin XY Bescheid geben.”.”

Ich bin hauptsächlich sauer, wütend und angepisst, denn das Kind geht echt gerne in den Kindergarten. Das erste Mal in fast 3 Jahren geht es gerne. Und dann kommt gleich der große Dämpfer nach nicht mal drei Monaten. Juhu!

36 Kommentare

    • Absolut, mir auch. Ich verstehe, wenn Handwerker den Spielplatz des Kindergartens umbauen, dass sie Dinge raus- und reintragen und es bequemer ist, das Tor offen zu halten. Aber dann muss ich einen Erwachsenen abstellen, der aufpasst, dass kein Kind rausläuft. Die Schuld auf das Kind und die Eltern zu schieben, die ihr Kind nicht richtig erziehen können, halte ich für eine riesige Frechheit.

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      • Ja, das sehe ich auch so. Klar muss man auch dem Kind sagen, dass das nicht ok war. Aber letztendlich lag die Aufsichtspflicht bei ihnen und sie haben das verbockt. Wenn alle dreijährigen so vernünftig wären, bräuchte es auf dieser Welt keine Kindergartentore. 😉 Ein Glück, dass nix passiert ist.

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      • Genau, dann würde es diese Tore nicht geben. Erklärt haben wir es dem Ausreißer jetzt einige Male. Mal schauen, ob es fruchtet. Danke für deinen Zuspruch! 💛 Liebe Grüße und einen angenehmen Sonntag, Eva

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  1. Auch ich kann nicht verstehen, dass der Kleine so einfach ‚abhauen‘ konnte – normalerweise sind KiTas da sehr gut ausgestattet, was die Sicherung von Türen und Toren anbelangt. Gottlob ist es ja gut ausgegangen und der kleine Ausbrecher kam unversehrt zurück von seinem ersten großen Ausflug. 🙂

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    • Danke dir, liebe Bea. Die Kita ist tatsächlich gut ausgestattet. Es gibt 2 “Schleusen”
      und das große Gartentor, dass nur Erwachsene öffnen können. Dadurch, dass Handwerker im Kita-Garten arbeiteten, blieb das Tor offen. Signorino flüchtete über die geöffnete Kitaraum-Tür nach draußen. Da das Tor offen stand, lief er einfach raus.
      Mich ärgert es so, dass beide Elternteile mitsamt der Kita-Leitung und der Erzieherin darüber reden müssen, dass der 3,5jährige Signorino keinerlei Regeln beachte. Ich kann doch auch nicht am Flughafen alle Tore offen stehen lassen und mich dann ärgern, dass Leute aufs Vorfeld rennen?

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      • Du hast vollkommen recht und lass dich da bloß nicht runtermachen. Die Aufsichtspflicht obliegt zu 100% den Mitarbeitern des Kindergartens und MUSS verlässlich sein. Erst recht, wenn Bauarbeiten stattfinden und sich dadurch für die Kinder Lücken aufzeichnen. Erst ab dem Eintritt in die Grundschule kann man bei Kindern voraussetzen, dass sie Verbote einhalten und Gefahren verstehen. Und davon ist dein Signorino ja noch weit entfernt. Abgesehen davon hätten ja ebenso Leute unbefugt reinkommen können. Hätten sie das auch nicht bemerkt? Dass das Personal da jetzt versucht, euch den schwarzen Peter zuzuschieben, ist eine absolute Frechheit!
        Von daher wappnet euch gut und bietet denen Paroli – so gehts definitiv nicht. :-/
        Toitoitoi und liebe Grüße Bea

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      • Danke dir, liebe Bea. Das ist ein sehr gutes Argument, das uns definitiv weiterhilft bei diesem Gespräch. 💛Ich sehe es genauso: Wo jemand rausrennen kann, kann gleichwohl jemand Unbefugtes reinrennen. Es mag 3,5jährige geben, die brav am Tor warten, aber dann gibt es eben auch diese, die die Chance des offenen Tores nutzen, um sich in Ruhe ein Eis holen zu können.
        Ich bin gespannt auf das Gespräch Ende August und halte dich auf dem Laufenden. 😃 Liebe Grüße und einen angenehmen Sonntag, Eva

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  2. So ein Schreck! In der Großstadt. Ich hoffe, die KiGa-Leitung lernt auch daraus und erklärt den Erzieherinnen mal die Regeln, wie die, das Tor immer (!) geschlossen zu halten. Habt ein entspanntes Wochenende mit eurem kleinen Ausreißer bei lecker Schokoeis, dem im grün-weißen Becher!😋

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    • Ich hoffe auch darauf. Momentan sieht es nicht so aus, weswegen wir ein Gespräch nach den Kitaferien mit allen Beteiligten führen müssen. Ich bin gespannt, in welche Richtung das Gespräch geht, lasse mich aber auch gerne positiv überraschen. 😄 Liebe Grüße von der Eisdiele mit den grün-weißen Bechern 😋

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  3. Zum Glück ist dem Jungen nichts passiert und er wurde schnell wieder gefunden. Er selbst kann da nichts für, denn er hat sich da nichts bei gedacht.
    Im übrigen ist das offene Tor nicht das Einzige Problem. Denn die Kinder können auch auf die Baustelle laufen. Was sicher auch nicht ungefährlich ist.
    Da sollte sich die Kita Leitung wirklich was überlegen. Nicht ihr – denn ihr habt den Kleinen ja dort untergebracht, damit sich tagsüber jemand um ihn kümmert.

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    • So sehe ich es auch, liebe Trude. Sein Gedanke war, dass er bei diesen Temperaturen ein Eis ums Eck holen sollte – mit Mama macht er das ja auch. 😄
      Ich sehe hier auch die Erzieherinnen und die Kitaleitung in der Pflicht. Man hätte das Tor entweder schließen müssen oder eine Person abstellen müssen, um am Tor aufzupassen. Auf die Vernunft der 3-6jährigen zu pochen, halte ich für sehr gefährlich. Zum Glück haben wir Signorino unbeschadet wieder bekommen.
      Hab einen feinen Sonntag und liebe Grüße, Eva

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  4. Uff, bin ich (mit euch) froh, dass Signorino nichts passiert ist, liebe Eva. Das ist die Hauptsache. 🐱🌞🍦💕

    Ansonsten geh ich bei allen kopfschüttelnden Kommentaren hier mit. Die Aufsichtspflicht wurde nicht von dir und dem Römer verletzt! DAS waren die Zuständigen in der Kita- 🐙

    Den Schuh müsst ihr euch nicht anziehen, WTF. 🤔

    Lass dich nicht unterkriegen! VVN

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    • Danke dir, lieber Valentin. 💛
      Absolut, die Erzieher:innen hätten aufpassen müssen. Die Baustelle kam auch nicht aus dem Nichts, sondern war sicherlich angekündigt. Ich bin gespannt auf das Gespräch und wappne mich schon für allerhand 🐙-Kommentare.
      Hab einen feinen 🐙-freien Sonntag und liebe Grüße an dich, Eva

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  5. Gänsehaut. Zum Glück ist nichts passiert. Liebe Eva, Du hast einmal ein italienisches Café im Ostend? erwähnt. Nächste Woche möchte ich es besuchen. Könntest Du kurz schreiben, welches das ist? Danke und einen schönen Sonntag! Gruß aus dem Taunus, Maria

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    • Danke dir, liebe Maria. Zum Glück haben wir unseren Ausbrecher wohlbehalten wieder bekommen. 😃

      Aber klar doch: Es kann sich eigentlich nur um das Stammcafé des Römers, die Pasticceria Brixia in der Bockenheimer Landstraße 42 (direkt an der U-Bahnhaltestelle Westend) handeln. Montag ist Ruhetag. Wir waren heute da und haben nachgefragt, ob sie eine Sommerpause machen. Es hieß, dieses Jahr im August wird Brixia nicht geschlossen. Besonders zu empfehlen sind die kleinen Heidelbeertörtchen, aber auch die Pistazientörtchen oder die mit Tiramisù, oder, oder, oder. Die Kuchen sind solide – aber dir Törtchen sind 1000 Mal besser. Sehr schön ist auch, wenn man dort am späten Nachmittag Aperitivo macht. Ein alkoholfreies oder alkoholhaltiges Kaltgetränk bestellen (wir nehmen immer den Crodino) und Oliven, Chips und allerhand kommt automatisch mit dazu.
      Ich bin gespannt, wie du es findest!
      Alles Liebe und viele Grüße, Eva

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    • Der 4jährige Spielfreund meines 4jährigen Nachbarn ist letzte Woche verärgert über das Gartentörchen geklettert und nach Hause gegangen. Das ist auch furchtbar, wenn Du ein Kind zu Besuch hast, sie spielen vor dem Fenster und plötzlich ist er weg! Es hat sich zum Glück auch alles schnell geklärt. Zum Krisengespräch hätte ich die Kita-Leitung bestellt und Dampf gemacht!
      Viele Grüße und ich freue mich auf das Café!

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      • Ach du Schreck! Mir wäre das Herz stehen geblieben. Einen Moment schaut man nicht und der kleine Spielgefährte stapft nach Hause. Puh! 😳
        Mit Kindern wird einem nie langweilig. Viele Grüße, Eva

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  6. Erstmal Glückwunsch zu einem solchen pfiffigen kleinen Schnubbelchen. Gut das die ganze Sache gut ausgegangen ist und nichts passiert ist.

    Wie alt ist Dein Schnubbelchen,`als das die Erzieher allen ernstes erwarten, das ein schlaues, aufgewecktes Kind, nicht die Gelegenheit nutzt, um an das gewünschte Eis zu kommen? In dem Alter sorry, hat man als Elternteil oft ne Fussel am Mund und muss dinge oft mehrmals erzählen, man kann von einem dreijährigen noch lange nicht die Reife erwarten sich stets an alle regeln zu halten, das sind Kinder, die sich oft nichts schlimmes dabei denken.

    Schön das die Erzieher Euch das gesagt haben, das diese Bockmist verzapft haben. Sie hätten es auch unter den Tisch kehren können. Fehler passieren aber wenn sie jetzt ihren eigenen Fehler auf Euer Kind abwälzen wollen geht das gar nicht.

    Da würde ich denen sagen, ja, es gibt Gesprächsbedarf nämlich die Abklärung darüber was die Leitung gedenkt zu tun, das so etwas eben nicht mehr vorkommen kann. Das sie sicherstellen, die Baustelle ist abgesichert und das kein Kind mehr ausbüxen kann, durch eine offene Tür, denn es können durch diese offene Tür nicht nur Kinder ausbüxen (und das sind kleine Kinder die sich eben auch ihrem Alter entsprechend verhalten, was das jetzt mit autistisch zu tun haben soll ist mir schleierhaft, ich haben ein autistisches Kind) sondern auf fremde Menschen in den Kindergarten kommen. In dem Moment wo ihr Euer Kind in den Kindergarten gebt haben die Erzieher die Aufsichtspflicht und dann haben sie dort dafür Sorge zu tragen das kein Kind die Möglichkeit hat das Gelände zu verlassen. Ansonsten könnten sie ja immer alle Türen offen lassen, wenn doch alle Kinder sich so super daran halten, warum sind denn sonst die Türen zu? Lasst Euch bloss nicht weismachen das ihr Schuld seid, ich nenne das mal „Täter“ „Opfer“ Umkehr.

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    • Danke dir für deinen Zuspruch. 💛 So sehe ich es auch. Von einem 3,5jährigen Knirps kann man nicht erwarten, dass er immer allen Regeln folgt. Klar sagen wir ihm, er darf es nicht. Aber wie oft sage ich ihm dies und das und jenes und wie oft hört er?
      Es ist genau wie du schreibst: Wo jemand unbemerkt raus kann, kann auch unbemerkt jemand reinlaufen.
      Ich bin gespannt auf das Gespräch – und hoffe, es wird konstruktiv. Signorino geht echt gerne in den neuen Kindergarten und ich hoffe, es bleibt auch so.
      Nochmals danke für deinen Zuspruch und liebe Grüße, Eva

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      • Naja, ich sag es mal so, ich finde es auf der einen seite super das Euer Kind die Gelegnheit genutzt hat, zeugt davon das es eine hohe Beobachtungsgabe hat. Natülich ist das gefährlich, keine Frage aber das Schnubbelchen ist 3, ein aufgewecktes, neugieriges Kind in dem Alter denkt doch nicht sofort daran das es diese Regel gibt, das Kind ist drei. Ich mag diese Art von Kinder besonders gerne ,-), hab auch gut reden, meiner ist nu schon in Klasse 11 aber er war genau so und wenn man sich rumdrehte musste man gucken was er treibt ,-)! Das tat er aber nicht weil er nicht erzogen war sondern weil er sich da schon austestete, gucken was passiert wenn und schauen ob die Regel heute auch morgen noch gilt und manchmal war es einfach pure Neugierde, das sind Kinder vor allem in dem Alter, das sollten Erzieher aber auch wissen, als wenn wir Eltern den Kindern zu Hause beibringen würden ignoriert Regeln. Meiner ist mak in der GS aus dem Unterricht abgehauen, mit den Worten er ließe sich nicht verarschen, packte seinen Ranzen stand auf und ging.

        Lasst Euch nicht die Schuld zu schieben. 😘

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      • Wow, der kleine Große hat aber ein tolles Rückgrat. 😄 Das ist mal eine Ansage und ein Zeichen, den Ranzen zu packen und zu gehen. Als Außenstehender ist das sicher lustiger wie wenn man als Elternteil im Gespräch mit der Lehrerin sitze. 😄

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    • Liebe Holla, ich habe eher den Eindruck, dass die Erzieherinnen von dem Ausbüxen deshalb berichtet haben, weil sie wussten, dass es eh rauskommen und nicht zu verheimlichen ist. Und dann wäre deren Verhalten ja noch schlimmer gewesen. Oder glaubst du, der Signorino hätte von seinem Ausflug nicht selbst stolz berichtet?
      So aber versuchen sie, sich gut darzustellen, schlimmer noch – die Schuld ihrer Aufsichtspflichtverletzung auch noch auf ein 3,5 jähriges Kind, bzw. die angeblich fehlende Erziehung der Eltern abzuwälzen. Ich finde das wirklich ungeheuerlich … :-/
      Wären die Erzieher einsichtig, wäre nicht folgende Re-Aktion einer Erzieherin gekommen:
      “Wir müssen uns unterhalten nach den Kitaferien. Um 8 Uhr – mit ihrem Mann. Die Kindergartenleitung wird auch anwesend sein. Wissen Sie, wir haben hier eh so wenig Regeln, aber selbst die scheint Ihr Kind nicht verstehen zu können. Das ist hauptsächlich gefährlich für Ihr Kind.”
      Das hört sich ja nicht nach einem ‚Es tut uns leid, was da passiert ist …“ an, sondern nach genau dem Gegenteil. :-/
      LG Bea

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      • Genau deswegen würde ich als erstes das Wort ergreifen in dem Gespräch beginnend mit „Das finden wir ja super, das sie mit uns thematisieren möchten, was Sie tun können, das so etwas in der Zukunft nicht mehr passieren kann.“ Dabei freundlich lächeln und sich dafür bedanken, das sie als Einrichtung gleich sofort von ihrem fehler berichtet haben, weil sie um die Tatsache wussten das eben so kleine schnubbelchens gerne mal sich austesten. Das man es klasse finden würde das sie als Einrichtung zu ihren Fehlern stehen würden, man hätte Verständnis dafür, das wäre eine super Fehlerkultur und ein super Umgang damit. Deswegen wichtig als erster zu sprechen ,-).

        Wobei ich sagen muss, ich könnte das nicht, für solche Dinge ist mein Mann besser geeignet, der würde das in dieser Art ganz trocken raushauen lächelnd und so.

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      • Vielleicht hat sie uns deswegen zu zweit einbestellt? Jetzt macht das Sinn: Der Römer ist da ähnlich wie dein Mann. Trocken so einen Satz platzieren und charmant lächeln. 😄

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  7. Also Signorino geht ja anscheinend immer noch recht gern hin, auch wenn die Eisdiele natürlich eine magische Anziehung auf ihn ausübt. Und ich gebe Dir vollkommen Recht, dass er nicht ausbüchst und Aufgabe der Erzieher. Er ist ein Kleinkind und muss bestimmte Dinge noch lernen. Dafür ist er in der Kita.

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  8. Mein Kleiner ist mit 2,5 seinem Papa im Schwimmbad abhanden gekommen. Sie waren schon in der Umkleidekabine, trockneten sich ab und zogen sich um für den Heimweg, da flutscht der kleine Stinker einfach unter der Tür durch und flitzt davon. Papa natürlich sofort hinterher, aber kein Kind in Sicht. Alle anderen Schwimmbadgäste und die Mitarbeiter wahnsinnig gemacht. Nach 5 Minuten geht eine Spind-Tür auf, das Kind ruft „Waaah Papaaa“ und grinst. Hat einfach nur verstecken gespielt. Im Nachhinein auch sehr lustig, nur wäre er wieder zum Schwimmbecken rein… eieiei 🙈😅

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