Einfach weiterschlafen

Es ist Mittwochmorgen, 8 Uhr. Unser Eulenkind Signorino schläft, eingemummelt in die warme Bettdecken. Ich wecke ihn sanft, öffne nach und nach die Vorhänge und Rollläden.

Der Tag bricht an in Frankfurt. Für Signorino dennoch zu früh.

Signorino (sehr verschlafen, reibt sich die Augen): “Mama? Komm ins Bett! Wir schlafen einfach weiter, ok?”

Den Satz habe ich nach der ein oder anderen wachen Nacht zu Baby-Signorino gesagt und kaum warte ich 4 Jahre, sagt er den Satz zu mir.

Typisch Eule eben: Abends nicht ins Bett und morgens nicht aus den Federn. Ganz die Eltern eben. 😉

7 Kommentare

  1. tolles Frankfurt-Foto! In meiner Familie bin ich die einzige Eule, das ist eine ziemlich schwierige Rolle, denn man ist quasi ein schlechterer Mensch, wenn man morgens nicht aus den Federn kommt und abends nicht rein.

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    • Das stelle ich mir herausfordernd vor: Als Eule unter lauter Lerchen. Das schwierigste als Eule ist, dass man gerne als faul wahrgenommen wird, weil man bis in den Vormittag (oder Mittag) schläft. Aber man ist auch produktiv bis spät in die Nacht. Die stillen Stunden waren oft meine produktivsten.

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