Kindermund #41

Der sonst so ausgeglichene Bianco ist momentan überaus ungeduldig. Denn er findet es unerhört, dass sich alle fortbewegen können. Nur er nicht! Also übt er jeden Tag, sich fortzubewegen. Rollen, robben, schieben. Alles ist im Recht. Nur es will nicht so recht klappen.

Signorino: „Was hat Bianco denn?“

Ich: „Er will unbedingt krabbeln. Und ist sehr ungeduldig.“

Signorino: „Ah. Verstehe. [Zum zeternden Bianco gewandt] Bianco, vielleicht musst du zur Krabbelgruppe gehen? Dort bringen sie es dir bei.“

Signorino hat einfach die besten Tipps!

9 Kommentare

  1. Nein, in der Krabbelschule! – Ja, an sich ein guter Vorschlag. Nur wo bleibt der große Bruder,w enn die Mama mit Bianco dort ist? Aber um wieder mal die alte Plaudertasche, das Nähkästchen, zu öffnen: Du kannst Dir vorstellen, wie das bei Zwillingen ist. Von den einer (Wer hätte das gedacht, das Mädchen) eben etwas weiter ist – zwar war der krabbelnde Bruder viel schneller, aber mit in der Ontogenese wohl angelegter Weitsicht erkannte er, dass er auch aufzustehen und zu gehen hat! Er heulte also, während er krabbelte und sie wohl auch überholte, besonders wenn sie mal wieder hinfiel, bis er auch auf beiden Beinen stand!
    Im Moment ist es mit den Enkeln fast so ähnlich, da sie knapp 3 Monate auseinander sind. Nur ist hier der Jüngere in aller Regel die Ruhe selbst, aber man sieht ihm an, dass er dem agileren, älteren Cousin nacheifert.

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