Kindermund #43

Signorino testet ständig die Grenzen aus. Das war schon immer so und wird vermutlich auch so bleiben. Immer wieder poche ich auf „unsere Familienregeln“.

Irgendwann kamen mir Zweifel, ob das Kind überhaupt verstand, was Regeln sind.

Ich: „Signorino, weißt du, was Regeln sind?“

Signorino: „Ja, klar.“

Ich: „Aha, und kannst du mir den Begriff bitte erklären?“

Signorino: „Es sind Sachen, die man muss… [denkt nach]…weil man sie muss. Aber ich will immer etwas anderes als Dinge, die man muss.“

Hätten wir das also auch geklärt.

9 Kommentare

  1. Regeln sind dazu da Sie zu brechen.
    Ich war brav und machte was die Eltern sagten.
    Bei den großen Schwestern sah das anders aus.
    Gab im allgemeinen aber wenig Ärger mit denen.
    Ich bin denen zu gerne auf den Zeiger gegangen.
    Wäre mir bei den Eltern (besonders Vater) nie un den Sinn gekommen.
    Heute frag ich mich oft warum hab ich dem nie Paroli gegeben.
    Meine Schwestern taten es und setzten sich des öfteren durch, aber vielleicht lag es einfach daran dass die zu zweit waren.

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      • Ich habe es bei meinem merkwürdig jähzornigen Vater vorgezogen mich höchstens bei Mama zu beschweren.
        Ich weiß nicht,
        wie Er sich benommen hätte,
        wenn ich ihm die Stirn geboten hätte,
        wenn Er mal wieder ins Zimmer stürmte und den Fernseher einfach umschaltete.
        Da gabs keine Diskussion.
        Ich ging dann meistens in die Küche und meinte Papa hat einfach umgeschaltet, obwohl ich ja wusste,
        dass meine Mutter dazu nicht viel sagte.
        Ich vermute mit unserer Ältesten hätte er das nie machen können die wäre dann irgenwie verschwunden oder es hätte endlose Diskussionen gegeben.
        Zumindest war das immer mein Bild von meiner 12 Jahre alten Schwester.
        Vielleicht stimmt das so ja auch gar nicht.

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