Knallharter, Frankfurter Nachwuchs

[Dieses Ereignis fand letzte Woche statt]

Ich bin gerade mit Signorino unterwegs und wir wollen (also eher: ich will) ein bisschen Normalität schnuppern und in ein Ladengeschäft gehen. Kein Drogeriemarkt, kein Supermarkt, nein, ein richtiges Geschäft – und das nach Monaten der Abstinenz. Was wir dort suchen? Eine Sandschaufel. Der Nachwuchs hat seine nach dem Vater-Kind-Brunch beim anschließenden Spielplatzbesuch verlegt und dem Römer ist erst daheim aufgefallen, dass ein Signorino ohne seine Sandschaufel nur ein halb so glücklicher Signorino ist.

Wir gehen also an einer der Hauptverkehrsstraßen Frankfurts entlang. Auf dem Gehsteig befinden sich zwei Jungs, ca. 10 Jahre alt. Der eine sitzt ganz cool auf seinem Mountainbike, während der andere auf seinem Cityroller (heißen die noch so?) steht. Sie scheinen einen Plan auszuhecken, denn der eine flüstert dem anderen etwas ins Ohr. Der andere nickt eifrig und grinst schelmisch.

Als ich gerade mit Signorino auf Höhe der beiden Frankfurter Lausbuben bin, ruft der eine laut aus:

„…und weißt du, was wir dann machen? Wir dissen sie und am Schluss [kichert] sagen wir, wir finden ihre Mütter echt okay.“

Na, wenn das mal kein richtiger Frankfurter “Diss” ist, dann weiß ich auch nicht?

Wichtiger Hinweis in eigener Sache: Ich stelle den Blog heute Abend auf „privat“ für circa eine Woche. Der Grund ist recht profan. Im bestmöglichsten Fall werde ich Ihnen zeitnah davon berichten.

4 Kommentare zu „Knallharter, Frankfurter Nachwuchs

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