Blickwinkel im InterCityExpress**

Mein Zug hatte letzten Samstag Verspätung. Aus München kommend tauchte scheinbar aus dem Nichts eine Baustelle auf und so sollten wir Frankfurt 40 Minuten später erreichen.

Jetzt können Sie sich sagen: „Ach Mensch, seit 40 Minuten wäre ich schon daheim. Jetzt verpasse ich meine Anschluss S-Bahn und wer weiß, wann ich letztendlich zu Hause ankomme?“

Oder aber, Sie sehen es positiv und sagen: „Ach klasse! Ich habe nur 52€ für drei Stunden Zugfahrt in der ersten Klasse gezahlt und jetzt bekomme ich 40 Minuten kostenlos dazu. Was für ein Glück!“*

Und dann war ich auch noch Lieblingsgast. Wenn das kein Glückstag ist, dann weiß ich auch nicht.

Sie sehen, der Blickwinkel macht den entscheidenden Unterschied.

*Ich reiste alleine. Fragen Sie mich mal, wie ich 40 Extraminuten mit Kleinkind im Zug gefunden hätte!

**Werbung, unbezahlt und unbeauftragt

16 Kommentare zu „Blickwinkel im InterCityExpress**

  1. Nun: 40 Extraminuten mit dem selbstbewußten Italibaner sind vielleicht gar kein Problem, hat man das richtige Werkzeug dabei, kucken Sie mal: auf Ulrike Sokuls Leselebenszeichen-Webseite gibt es davon jede Menge -in ausschließlich erstklassiger Qualität- für Kinder ab 2 Jahren, da werden Sie gut bedient…
    Die hätte ich Ihnen bereits viel früher empfehlen sollen, ich decke mich dort ebenfalls mit Buchtipps ein … 😉

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  2. Mit der gleichen kleinen Tafel Schokolade bin ich am Mittwoch Vormittag im Zug gesessen und eineinhalb Stunden zu spät in München angekommen. Mein Glück war, die nette Begleitung. Das hat mich die Verzögerung denn recht entspannt genießen lassen. Was bei dir das Kleinkind ist wäre bei mir am Vortag die Lesung am Nachmittag gewesen. Da wäre ich alles andere als entspannt dagesessen 😂

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  3. Ja, mit Kleinkind wäre das was anderes. Wir sind von Skopje nach Hamburg geflogen und dann mit dem Zug weiter. Zehn Minuten vor erwarteter Ankunft hab ich schon ungeduldig an der Tür gekratzt. Mit nörgelndem Kind natürlich.😂
    Liebe Grüße 🌹

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      1. Ja, irgendwann ist Schluß mit lustig. Und der Gatte, der es von außen betrachtet, versteht die ganze Aufregung nicht. Aber den Sturm im Hirn können nur Mütter nachfühlen. 😉

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